Der Name HOPF steht für Tradition im Instrumentbau.
So waren schon die
Vorfahren des heutigen Firmeninhabers DIETER J. HOPF Geigenbauer und
lebten im Raum Klingenthal/Markneukirchen.
1669 tauchte der Name HOPF erstmals im Instrumentenbau auf. Der erste
nachweisbare Geigenbauer der HOPF-Familie war CASPAR HOPF (1655-1716).
Sein direkter Nachkomme CASPAR HOPF II (1677-1711) galt lange Zeit als
größtes Talent in seinem Metier und begründete mit der Einführung des
Brandstempels „HOPF“ die lange familiäre Meistertradition.
Seit dieser
Zeit wurde der Beruf stets vom Vater an den Sohn weitergegeben –
ein Erbe, das durch den frühen Tod AUGUST HERMANN HOPFs (1859-1884)
leider unterbrochen wurde. So erlernte ERNST MAX HOPF (1882-1956)
den Beruf des Saitenmachers und gründete als Saitenmachermeister 1906
die Firma E. MAX HOPF. Auch sein Sohn WILLY HOPF (1906-1990) wurde
Saitenmacher und gliederte der 1932 übernommenen Saitenmacherei
eine Instrumentenbauwerkstätte an.
1948 erfolgte, politisch bedingt, die Umsiedlung der Firma nach Taunusstein-Wehen.
Unter dem Namen WILLY HOPF & CO wurde auch hier mit der Herstellung von Saiten,
Holzblas- und Saiteninstrumenten begonnen. Viele fachlich qualifizierte Mitarbeiter
aus der „alten Heimat“ leisteten zum Neuaufbau einen wesentlichen Beitrag.